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Schlagwort-Archive: gerald hüther

Wie sich unser Wahnsinn entblößt

Heute habe ich am Buch weitergeschrieben und meine Informationen dazu geordnet. Es ist anstrengend, denn der Wahnsinn unserer euroamerikanischen Gesellschaft entblößt sich mir zunehmend. Im Grunde sind alle Bereiche unseres täglichen Lebens von Macht-Hierarchien und damit lebensfeindlichen und die Vielfalt verleugnenden Strukturen durchsetzt. Und um überhaupt Alternativen dazu zu entwickeln dürfen wir als ersten Schritt einmal in die Abgründe unserer Gegenwart blicken – Veränderung passiert nämlich erst, wenn man erkennt, was man angerichtet hat und es nichts mehr zu reparieren gibt.

 
2 Kommentare

Geschrieben von - Januar 22, 2012 in Bildungspolitik, Gesellschaft

 

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Arbeitslose sind länger krank und sterben früher…

…spricht das Ergebnis dieser deutschen Studie, deren Ergebnisse heute im Kurier veröffentlicht wurden, nicht FÜR das Konzept der “Neuen Arbeit”? Im Juli fand dazu eine Tagung bei der Zukunftsakademie SPES in Schlierbach statt – siehe dazu auch der Bericht hier auf dem PROJEKT LIFE_Blog mit dem Titel “Arbeit im Wandel”. Neue Formen der Arbeit und der Erwerbstätigkeit wurden bei der SPES vorgestellt und generell das Konzept nach Frithjof Bergmann diskutiert. Auch Gerald Hüther, Neurowissenschafter der Universität Göttingen, war anwesend. Denn Arbeit (eine Tätigkeit) die begeistert, ist ein Jungbrunnen fürs Gehirn. Freude und Begeisterung ist doch die beste Gesundheitsvorsorge, die es gibt.

Es bereiten in Österreich einige Anti-AMS Plattformen den Boden für eine Veränderung, indem sie auf den miserablen Gesundheitszustand zahlreicher Arbeitssuchender hinweisen. Von Panik- und Angstattacken bis hin zu Depressionen ist zu lesen, wenn der Besuch beim AMS ansteht. Das wäre doch alles vermeidbar, würde man Menschen die Begeisterung zurück geben. Mit Betätigungsfeldern abseits von Zwangsverschulungen und Zuweisungen an Arbeitsplätze, für die man sich persönlich nicht geeignet fühlt. Auch die Degradierung zum Empfänger einer sozialen Unterstützung (Notstand, Arbeitslosengeld, Mindestsicherung) tut dem seelischen Zustand nur wenig Gutes. Die Kritiken der AMS-Gegner stoßen damit ins gemeinsame Horn. NEUE ARBEIT kann die Lösung für so manche prekäre Lebenssituation darstellen. Der Mut, diese Lösungen auszuprobieren wird von Engagierten in Österreich bereits aufgebracht. Beispiel: Institut für neue Arbeit und neue Lebensformen in Neulengbach, Projekt Otelo in Gmunden.

 

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Begeisterung statt Ausbeutung

“Es darf nicht bei einer Elite bleiben, das zu tun, was man wirklich will.” Der Philosoph Frithjof Bergmann diskutierte mit Neurowissenschaftler Gerald Hüther über das Problem des gegenwärtigen Bildungssystems und der Gesellschaft. Als offener Dialog sprachen sie am 20. Juli 2010 in der Zukunftsakademie SPES in Schlierbach über das Hauptkennzeichen von Schule und Gesellschaft: “Seit 2000 Jahren verfolgen wir unsere Strategien als Ressourcen-Ausnutzer. Dazu bekommt man den Auszunutzer-Geist und Ausnutzer-Haltung. Das kann man besser, indem man alles kontrolliert und alle Hierarchien von oben nach unten baut. Am Ende ist die Stechuhr im Betrieb um alle Ressourcen auszunutzen. Das ist überall. Ressourcenausnutzerei bis zum Umfallen.” Read the rest of this entry »

 

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Arbeit im Wandel – Sommerwoche in Schlierbach

Morgen geht es für PROJEKT LIFE richtig los. In Schlierbach findet diese Woche die Tagung “Arbeit im Wandel” bei der Zukunftsakademie SPES statt. Internationale Größen wie der Philosoph Frithjof Bergmann und der Neurobiologe Gerald Hüther von der Universität Göttingen werden morgen anwesend sein. Thema morgen ist “Gesellschaft und Bildung”. Am Freitag wird PROJEKT LIFE auf dieser Tagung, die als “Sommerwoche” läuft, selbst vorgestellt.

Wer Fragen an Frithjof Bergmann hat, die ich ihm stellvertretend stellen kann, möge sich hier im Kommentar oder auf Wikispace (siehe Link oben) melden. Gerne gebe ich dann die Antworten hier im Blog bekannt.

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Gogofish, die Schweizer Wissensdrehscheibe um Nachhaltigkeit, übernimmt jetzt offiziell das Fundraising für PROJEKT LIFE. Informationen dazu direkt bei Ellen Peitz anfordern. Die neue Webseite von Gogofish ist noch in Arbeit und wird vermutlich in zwei Wochen in neuem Glanz erstrahlen.

 

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