…spricht das Ergebnis dieser deutschen Studie, deren Ergebnisse heute im Kurier veröffentlicht wurden, nicht FÜR das Konzept der “Neuen Arbeit”? Im Juli fand dazu eine Tagung bei der Zukunftsakademie SPES in Schlierbach statt – siehe dazu auch der Bericht hier auf dem PROJEKT LIFE_Blog mit dem Titel “Arbeit im Wandel”. Neue Formen der Arbeit und der Erwerbstätigkeit wurden bei der SPES vorgestellt und generell das Konzept nach Frithjof Bergmann diskutiert. Auch Gerald Hüther, Neurowissenschafter der Universität Göttingen, war anwesend. Denn Arbeit (eine Tätigkeit) die begeistert, ist ein Jungbrunnen fürs Gehirn. Freude und Begeisterung ist doch die beste Gesundheitsvorsorge, die es gibt.
Es bereiten in Österreich einige Anti-AMS Plattformen den Boden für eine Veränderung, indem sie auf den miserablen Gesundheitszustand zahlreicher Arbeitssuchender hinweisen. Von Panik- und Angstattacken bis hin zu Depressionen ist zu lesen, wenn der Besuch beim AMS ansteht. Das wäre doch alles vermeidbar, würde man Menschen die Begeisterung zurück geben. Mit Betätigungsfeldern abseits von Zwangsverschulungen und Zuweisungen an Arbeitsplätze, für die man sich persönlich nicht geeignet fühlt. Auch die Degradierung zum Empfänger einer sozialen Unterstützung (Notstand, Arbeitslosengeld, Mindestsicherung) tut dem seelischen Zustand nur wenig Gutes. Die Kritiken der AMS-Gegner stoßen damit ins gemeinsame Horn. NEUE ARBEIT kann die Lösung für so manche prekäre Lebenssituation darstellen. Der Mut, diese Lösungen auszuprobieren wird von Engagierten in Österreich bereits aufgebracht. Beispiel: Institut für neue Arbeit und neue Lebensformen in Neulengbach, Projekt Otelo in Gmunden.