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Archiv der Kategorie: Zukunft

“Anpflanzen um zu leben”

Ich arbeite gerade an meinem Buch über die Veränderung unserer Welt heute. So beschäftigt mich derzeit unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem beim Schreiben. Denn die Zeichen deuten daraufhin, dass der Kapitalismus jetzt genauso am Ende ist, wie es damals vor 20 Jahren der Kommunismus war. Ein weiteres Kapitel patriarchaler Gesellschaftsstruktur bricht zusammen. Holt man die Meinung von Soziologen und Therapeuten ein, dann führt unser Weg nun heraus aus den hierarchischen Lebensmodellen (Hierarchien sind immer in patriarchalen Gesellschaften besonders ausgeprägt) einer dem Kontrollwahn ergebenen Wettkampf- und Siegergesellschaft hin zu gemeinschaftlichen Lebensmodellen – vielleicht sogar auch derart wie von Leopold Kohr vor vielen Jahren formuliert. “Small is beautiful” (nach Schumann selbstverständlich) könnten wir alle bereits zum Motto erheben und danach zu leben lernen.

Es ist mir außerdem gelungen, ein Gespräch mit Alexander Buschenreiter, dem Hopi-Kenner und Gründer von “Indianer Heute” (ist aus der Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich hervorgegangen) sowie des Arbeitskreis Hopi Österreich zu führen. Das Ergebnis dieses Gespräches findet ihr jetzt hier im Anschluss.

Alexander Buschenreiter (rechts) mit einem Hopi-Elder in den 1980er Jahren. Foto: Buschenreiter

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Wo das große Geld zu finden ist

Der Untertitel dieses Blogs lautet “Alternativen zum System”. Heute wurde mir wieder vor Augen geführt, wie das System funktioniert. Und diese Kenntnis ist bedeutend, wenn man sich sein eigenes Ausstiegsszenario plant und natürlich umsetzt.

Wie funktioniert also unser Alltag? Das große Geld wird nicht mit der wirtschaftlichen Führung einer Unternehmung gemacht. Nein, es wird mit den für die Unternehmung notwendigen Kredite und mit der Immobilie selbst gemacht. Es geht nicht darum, beispielsweise ein Hotel zu errichten und es dann wirtschaftlich zu führen. Es geht darum, Kreditgeschäfte im Zuge der  Hotelerrichtung abzuwickeln und dann die Immobilie gewinnbringend zu verkaufen. Sprich, man führt es ein oder zwei Jahre und gibt es an einen neuen Betreiber weiter. Man lässt also das Geld für sich arbeiten.  Hier fließt die große Kohle, was natürlich umso bedenklicher ist, wenn die öffentliche Hand zur Errichtung der Immobilie mitzahlt. Read the rest of this entry »

 

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Er oder Sie muss es nur TUN!

Wir haben die Details über die Gesamtheit gestellt. Wir haben gelernt, die Scheuklappe eines Brennglases aufzusetzen, um damit die Folgen unseres Handelns dezent auszublenden. Und das sogar wissenschaftlich exakt. Weil wir begründen, weshalb wir CO2 reduzieren müssen, weshalb wir erneuerbare Energie benötigen, weshalb wir Börsengewinne auf Emissionszertifakte erzielen (dürfen) und weshalb der Klimaschutz so wichtig ist. Wir sehen aber nicht, dass unser Lebensstil für unsere so sozial-ökologisch verarmte Welt verantwortlich ist. Wir nehmen uns selbst als Verursacher all dieses Übels nicht wahr. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - Dezember 11, 2011 in Bewusstsein, Zukunft

 

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Occupy Wallstreet

Ich möchte mit euch einen sehr berührenden Link teilen. Amerikaner teilen hier ihre Lebensgeschichte und weisen darauf hin, dass sie im Grund ohne Zukunft sind. Zwischendrin findet man auch einige, die bereits aus dem System ausgestiegen sind bzw. dies mussten. Solche Leute leben in sozialen Gemeinschaften.

http://wearethe99percent.tumblr.com/

 
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Geschrieben von - Oktober 14, 2011 in Gesellschaft, Globalisierung, Zukunft

 

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Wie die Welt als Konzern funktioniert

Die Aktiengesellschaft ist heute die wahre Macht im Staat. Sie stellt den Herrscher und die Eliten, so wie es in früheren Zeiten die die Kirche und der Adel mit deren Willkür waren. Die gegenwärtige Willkür ist die gezielte Desinformation oder auch Teilinformation der Öffentlichkeit. Es ist Mode geworden, nicht alles wissen zu wollen und man glaubt, damit habe man sich auch aus der Verantwortung gestohlen.

“Suche die Wahrheit – und habe keine Angst, wenn du sie gefunden hast” … sagt ein chinesisches Sprichwort.

 
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Geschrieben von - September 4, 2011 in Bewusstsein, Globalisierung, Zukunft

 

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Das System verstehen um es zu verändern

Ich möchte hier zum wiederholten Mal auf zwei Artikel verweisen, welche die aktuelle Situation des so genannten “liberalen Marktes” treffend darstellen. “Liberal” klingt ja nicht schlecht, oder? Was nämlich zum Wesen unseres Wirtschaftssystems gehört ist die vermehrte Verwendung von Euphemismen und Beschönigungen von Sachverhalten – das sind auch Stilmittel der Propaganda. Wir sind es nämlich nicht gewöhnt, dass in Demokratien Propaganda betrieben wird. Sie nennt sich nur anders. Sie heißt “PR”.

Nun aber zu den Artikeln…

http://le-bohemien.net/2011/07/19/seitenblick/#more-7445

http://www.gulli.com/news/11926-interview-die-wahren-ursachen-der-finanzkrise-1-2009-12-18 …. ist schon 2009 erschienen…

Werner Rügemer schreibt auch einen Blog: http://www.nachdenkseiten.de/?p=10621

Passen wir aber auf, dass wir durch den Widerstand gegen das derzeitige System nicht zum “Wutbürger” werden, den ein neues System benötigt um sich durchzusetzen. Dann kommen wir vom Regen in die Traufe. Dann werden wir Teil des Spieles.

 

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People do not strive for greed and profit

… they strive for love & peace, for “stop global warming” and all those human things which Martina McBride sings about…

 

 

 
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Geschrieben von - August 21, 2011 in Bewusstsein, Zukunft

 

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Was für ein Link – Finnsland!

Schaut euch das mal an. Und der Global Village Construction Set ist genau in der Philosophy von Frithjof Bergmann.

Ich fand die Seite, weil einer meiner Blog-Leser diesen Blog schreibt. Ich denke, wir werden es schaffen, eine neue Welt zu bauen, mit all diesen tollen Leuten, die sich mit Downshifting auseinander setzen, mit Alternativen zum herkömmlichen System. Schaut einfach rein und freut euch und ich danke Oliver für den Link und seine Arbeit!

http://www.finnsland.net/blog/ - alles hier gefunden…

 

 

 
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Geschrieben von - August 21, 2011 in Wissen, Zukunft

 

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Es geht nur mit Selbst-Engagement

Kurzes Fazit zu den PROJEKT LIFE Recherchen.

a.) Nachhaltigkeit (=Kreislaufwirtschaft) verträgt sich nicht mit Wachstumszwang eines liberalen Marktes und hat keinen Platz im herkömmlichen System.

b.) Eigene Ausstiegsszenarien müssen geplant und umgesetzt werden. Nur der Einzelne kann, in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, einen wirklichen Wandel hin zum nachhaltigen Lebensstil bewirken. Nachhaltigkeit aus Profitgründen ist keine Nachhaltigkeit für Mutter Erde, weil die Ergebnisse dieser Nachhaltigkeit dem Gewinnstreben eines Unternehmens dienen. Darin liegt auch das Problem, denn Kapitalismus, der auf Wachstum und Effizienz ausgelegt ist, in allem, was möglich ist, eine Ressource oder einen Rohstoff für die Produktion und unternehmerische Handeln sieht.

c.) Damit muss Nachhaltigkeit als Begriff völlig neu definiert werden. Dieser ist viel zu schwammig und wird von Kritikern als völlig unzureichend bezeichnet. Nachhaltigkeit ist, die Welt besser zu verlassen, als man sie vorgefunden hat. Nachhaltigkeit ist, sich um sauberes Wasser, reine Luft, fruchtbare Böden, gesunde Nahrungsmittel, grüne Wälder, lebenswerte Städte und Wohnplätze, eine sinngebende Arbeit, Respekt, Toleranz, Frieden und Nächstenliebe zu kümmern. Würden wir das jeder von uns tun, und sich derartiger Aufgaben widmen, würde die Welt ein wenig anders aussehen.

d.) Wir müssen die uns zur Verfügung stehende Technik für eben diese Form von Nachhaltigkeit wie im Punkt c. beschrieben verwenden. Technik darf nicht dafür verwendet werden, Profite zu steigern und Wege zu finden, die Ressourcen und Rohstoffe auszubeuten. Technik soll uns den Alltag erleichtern, damit wir unsere Talente entwickeln können und uns entfalten.

e.) Wir müssen völlig neue Bildungssysteme erschaffen, mit denen es uns  möglich wird, unsere Talente zu entwickeln und zu fördern. Mit denen wir Respekt und Toleranz üben und Freude ins Lernen bringen. Gerald Hüther ist so ein Neurowissenschafter, der darüber schon viele Vorträge und Bücher geschrieben hat. Eine neue Form der Bildung bedarf auch einer völlig neuen Ethik des gemeinsamen Handelns; Kooperationen müssen belohnt werden, Verdrängung und Wettbewerb haben ausgedient und erzeugen nur Sieger und Verlierer.

f.) Wir müssen aufhören, Arbeit als existenzsichernde Beschäftigung in unserem Alltag anzusehen. Arbeit ist der Ausdruck von Talenten. Denn wir leben und das ist Existenzberechtigung genug. Deshalb dürfen auch kein Geld für jene Dinge verlangen, ohne die wir nicht leben könnten. Nahrungsmittel, Wasser, Energie, Wohnen müssen frei sein – so will es die Utopie einer neuen Gesellschaft. So werden wir frei, uns mit jenen Dingen zu beschäftigen, die unser Menschsein und unsere ethische Entwicklung erst zu fördern vermag.

g.) Und zu guter letzt müssen wir uns zusammenfinden, um diese Ideen und Utopien weiter zu denken und sie in die Realität zu bringen. Wir müssen den Mut haben, einfach die alten Strukturen zu verlassen. Damit meine ich das Geld, die Zinswirtschaft, Schulden, Profitgier, ein Euro Jobs, Kriege, Armut und übermäßigen Reichtum, die aktuelle Form von Demokratie, welche nur den Wirtschaftsmächtigen dient und eine neue Ethik der Gemeinschaft.

 
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Geschrieben von - August 17, 2011 in Zukunft

 

Zukunftssymposium in Ebensee

Ich bin morgen und am Samstag, den 18. Juni in Ebensee beim Zukunftssymposium des Frauenforum Salzkammergut. Dort werde ich über Nachhaltigkeit und einen simplen Lebensstil sprechen und in Workshops mit anderen interessierten TeilnehmerInnen dazu austauschen.

Wer kommen möchte kann hier weitere Infos zur Veranstaltung finden. Und ich freue mich auf viele interessante Inputs.

Außerdem habe ich heute den Vertrag für ein Apartment im Salzkammergut unterschrieben. Dort kann ich bis höchstens 1. Dezember 2011 bleiben und plane, zumindest den Sommer über noch in der Region zu arbeiten und zu leben. Schließlich habe ich Arbeit bei der WOCHE und schreibe aktuell an einem Fachartikel über den Grimming. Der Berg ist Thema einer Ausstellung im Schloss Trautenfels und ich publiziere diesen Aufsatz im Ausstellungsband.

Außerdem werde ich über Nachhaltigkeit am 6. Juli beim Forum-K in Admont im Rahmen einer Podiumsdiskussion sprechen. Ihr seht, PROJEKT LIFE erhält zunehmend öffentliche Resonanz, und dafür bin ich sehr dankbar.

;-) wünsche euch ein schönes Wochenende und vielleicht sehen wir uns beim Zukunftssymposium!

 
2 Kommentare

Geschrieben von - Juni 16, 2011 in Gesellschaft, Nachhaltigkeit, PROJEKT LIFE, Zukunft

 

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