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Archiv der Kategorie: Politik

Wo das große Geld zu finden ist

Der Untertitel dieses Blogs lautet “Alternativen zum System”. Heute wurde mir wieder vor Augen geführt, wie das System funktioniert. Und diese Kenntnis ist bedeutend, wenn man sich sein eigenes Ausstiegsszenario plant und natürlich umsetzt.

Wie funktioniert also unser Alltag? Das große Geld wird nicht mit der wirtschaftlichen Führung einer Unternehmung gemacht. Nein, es wird mit den für die Unternehmung notwendigen Kredite und mit der Immobilie selbst gemacht. Es geht nicht darum, beispielsweise ein Hotel zu errichten und es dann wirtschaftlich zu führen. Es geht darum, Kreditgeschäfte im Zuge der  Hotelerrichtung abzuwickeln und dann die Immobilie gewinnbringend zu verkaufen. Sprich, man führt es ein oder zwei Jahre und gibt es an einen neuen Betreiber weiter. Man lässt also das Geld für sich arbeiten.  Hier fließt die große Kohle, was natürlich umso bedenklicher ist, wenn die öffentliche Hand zur Errichtung der Immobilie mitzahlt. Read the rest of this entry »

 

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Das System verstehen um es zu verändern

Ich möchte hier zum wiederholten Mal auf zwei Artikel verweisen, welche die aktuelle Situation des so genannten “liberalen Marktes” treffend darstellen. “Liberal” klingt ja nicht schlecht, oder? Was nämlich zum Wesen unseres Wirtschaftssystems gehört ist die vermehrte Verwendung von Euphemismen und Beschönigungen von Sachverhalten – das sind auch Stilmittel der Propaganda. Wir sind es nämlich nicht gewöhnt, dass in Demokratien Propaganda betrieben wird. Sie nennt sich nur anders. Sie heißt “PR”.

Nun aber zu den Artikeln…

http://le-bohemien.net/2011/07/19/seitenblick/#more-7445

http://www.gulli.com/news/11926-interview-die-wahren-ursachen-der-finanzkrise-1-2009-12-18 …. ist schon 2009 erschienen…

Werner Rügemer schreibt auch einen Blog: http://www.nachdenkseiten.de/?p=10621

Passen wir aber auf, dass wir durch den Widerstand gegen das derzeitige System nicht zum “Wutbürger” werden, den ein neues System benötigt um sich durchzusetzen. Dann kommen wir vom Regen in die Traufe. Dann werden wir Teil des Spieles.

 

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Das Problem steckt im Detail – und im Mann

Quelle: http://networkedblogs.com/ftzso?ref=nf Christiane Brunner bloggt...

Wer nur in Details denken kann. Wer sich auf Kleinigkeiten konzentriert und deswegen das Ganze leidet, dem fehlt auch der Blick für das Ausmaß seiner Entscheidungen. Anfang der 2000er-Jahre erschien in der Zeitschrift der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) ein Artikel, dass Technikern der Blick fürs Ganze fehlt. Vielmehr wäre diese Branche zu sehr auf Details konzentiert. Darunter würden nicht nur Arbeitsergebnisse leiden – zuviele Details lassen Zusammenhänge von Planungen verschwinden -, sondern auch die Kommunikation untereinander. Technik ist eine von Männern dominierte Branche. Und neurowissenschaftlich ist nachgewiesen, dass Männergehirne einseitig (linke Gehirnhälfte) arbeiten. Es gibt dann nur ein Entweder  und ein Oder. Ein Sowohl-Als-Auch fällt Männern schwer, weil man zu solchen Schlüssen erst kommt, wenn der Hirnbalken aktiv rechte und linke Gehirnhälfte zusammenschaltet – kreativ arbeitende Männer, Künstler etc. ausgenommen, die aufgrund ihrer Tätigkeit ihren Hirnbalken trainieren. Das ist bei Frauengehirnen laufend der Fall. Frauen denken komplexer und in Szenarien, schon allein aus Gründen der Verantwortung für die Erhaltung der Art. Und Szenarien könnten die Detailverliebtheit des Mannes ungemein stören. Motto: Kernschmelze verboten.

Liegt darin vielleicht der Grund, dass Frauen der Zutritt zu wirklich entscheidenden Stellen in Wissenschaft, Forschung, Technik, Wirtschaft und Politik verwehrt bleibt? Mit dem Stresstest für AKWs ist nämlich das Thema ganz und gar nicht vom Tisch. Dieser beruhigt höchstens ein Detail der Angelegenheit, und vielleicht wieder mal die Entscheidungen treffenden Männer. Aber: Die Strahlung bleibt, das Energiegewinnungsproblem durch AKWs bleibt, der Wachstumszwang der Wirtschaft bleibt und unser ausbeutender Lebensstil obendrein.

Was wir brauchen ist:

Eine matriarchale Gesellschaftsstruktur – eine dem Leben dienende Wirtschaft, frei von Wachstumszwang und Besitzgier – ein Tauschmittel, das man nicht anhäufen und vermehren kann (=Absage an das Zins-Schuld-Geldsystem) – ein einfacher Lebensstil – eine Ethik im Umgang miteinander, die Mutter Erde als Lebensraum für alle Lebewesen dieses Planeten akzeptiert und im alltäglichen Handeln berücksichtigt – eine Weltgemeinschaft, die in ihrem Verhalten zeigt, dass sie sich an die Rahmenbedingungen des Lebensraumes Planet Erde anpasst – eine Politik, die das Leben schützt und kriegerische Auseinandersetzungen vermeidet, indem sie früh genug Unterschiede diskutiert und Entscheidungen FÜR das GEMEINWOHL trifft. … und all das, was sich daraus noch an Handlungsrichtlinien ergibt.

 
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Geschrieben von - März 16, 2011 in Bewusstsein, Politik, Zukunft

 

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Im Gasthaus diskutiert man leicht – die Praxis ist viel rauer.

Eine Gruppe von Leuten aus der Region, Politiker, Regionalentwickler, Philosophen und Medienleute, trafen sich vergangenen Freitag in Neukirchen im Kammerlanderstall zur Diskussion. Das Thema: Regionalentwicklung und Erfahrungswissen. Eingeladen hatte dazu der Verein TAURISKA, der die Ideologie Leopold Kohrs pflegt. Ganz in seinem Sinn war das Motto des Abends der “Gasthausdialog”.

Thomas Nothegger - der Junge Wilde in der Kitzbüheler Politik

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Geschrieben von - November 16, 2010 in Nachhaltigkeit, Politik, Regionalentwicklung

 

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Die Crux mit der Demokratie und der ökologischen Lebensweise

Im Zuge von Debatten über Nachhaltigkeit beruft man sich bei den entsprechenden Organisationen, zumeist NGOs (auch NRO) auf basisdemokratische Entscheidungen und Partizipation. Alle jubeln dann und wissen aber zumeist kaum um die Inhalte dieses Systems Bescheid. Denn eine Basisdemokratie  funktioniert nur, wenn alle mit entscheiden. Dass ist anstrengend, weil man eine Ahnung von dem haben muss, was zu tun ist. Und es muss festgelegt werden, wer denn zu diesen Konsensentscheidungen zugelassen ist.

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Geschrieben von - Oktober 31, 2010 in Bewusstsein, Nachhaltigkeit, Politik

 

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Giftmüllanlagen, fehlende Informationen und ignorante Bürger

Giftmüllanlagen, fehlende Informationen und ignorante Bürger

02. 09. 2010 | Von: vr – Ein verlinkter Beitrag von The Intelligence.

sehr_giftig_symbol

Wir, sowohl Privatleute als auch Unternehmen in jeglicher Form, produzieren jährlich tonnenweise Müll. Zumeist, aufgrund giftfreier Bestandteile, landet unser Abfall bei Mülldeponien und in Aufbereitungsanlagen, die in zahlreichen Fällen, folgend durch Recycling,  wieder neue Produkte entstehen lassen können. Müll jedoch, der in seinem Material giftige Elemente enthält, benötigt eine spezielle Behandlung und Entsorgung, so dass Giftmüllanlagen zur Aufbereitung eingesetzt werden müssen. Diese können nicht einfach wahllos gebaut werden, denn viele gesetzliche Bestimmungen müssen eingehalten werden, um Asbest, Dioxin & Co. gefahrenfrei aufbereiten und entsorgen zu können. Doch geht wirklich immer alles mit rechten Dingen zu, wenn ein derartiges Vorhaben geplant wird? Und wie reagieren Bürger, die schlussendlich durch eine solche Anlage ebenso täglich betroffen sind als auch die Umwelt?

Weiterlesen? http://www.theintelligence.de/index.php/enthuellungen/politik-wirtschaft/1390-giftmuellanlagen-fehlende-informationen-und-ignorante-buerger.html

 
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Geschrieben von - Oktober 8, 2010 in Politik, Umwelt

 

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Schlafen in der Röhre – Kunst und Kommunalentwicklung

Kurt Biedenkopf, ehemaliger Ministerpräsident von Sachsen, ermunterte bei seinem Referat zu den kommunalen Sommergesprächen die Teilnehmer mit den Worten: “Suchen Sie in Gemeinden, wo so etwas schon passiert.” Und er meinte damit zu sehen, wo Aktivitäten stattfinden, auf die die Menschen stolz sind, wo Vertrauen in die Fähigkeiten der Menschen gelegt wird.

Genau dies ist der Zugang von PROJEKT LIFE. Wir spüren Initiativen auf, die ein nachhaltigeres Leben ermöglichen – und das auf allen Ebenen. Ottensheim in Oberösterreich ist so eine Gemeinde. Von Mai bis Oktober schläft man dort im “dasparkhotel” in einer Betonröhre. Das auf das Wesentlichste (Ruhe und Schlafen) reduzierte Hotelzimmer ist Kunst. Und schlug auch bei internationalen Medien wie der New York Times Wellen. Die Bürgermeisterin von Ottensheim ist Stolz auf dieses Projekt – die Bevölkerung auch. Die Röhrenschläfer ebenfalls – gezahlt wird im Internet, die Buchung läuft übers Netz und der Preis für eine Nacht ist das, was man zahlen will.

Hier zeigt sich, dass Kunst und Lebensgestaltung in einer Kommune durchaus vereinbar ist. Und genau dieser Umstand, nicht bei Kunst und Kultur zu sparen, weil man sonst Wohlfühlen und Kreativität in Kommunen vernichtet, argumentierte auch Magnus Staehler bei den kommunalen Sommergesprächen in seinem Abschlussreferat. Ottensheim ist ein Beispiel der kreativen Kommunalpolitik und überschreitet damit deutlich den Tellerrand herkömmlicher kommunalpolitischer Denke und wurde mit diesem Projekt für Radtouristen interessant.

 

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Wenn wir wirklich in eine neue Gesellschaft wollen,…

Wenn wir wirklich in eine neue Gesellschaft wollen, dann bedarf es eines großen Maßes an Selbstreflektion. Die beiden Gastreferenten aus Deutschland versuchten das wohl bei den kommunalpolitischen Sommergesprächen zu vermitteln (Staehler und Biedenkopf). Das Echo aus dem Publikum ist geteilt – manche meinten, dass nicht alle wirklich verstanden hätten, um was es im Grunde geht. Nämlich den Demokratieverlust infolge Hierarchien und Machtansprüchen. Aber das lässt sich leichter beim Würstel in der Pause äußern als im Rahmen der Diskussion. Und man gelangt somit höchstens zu Gleichdenkenden als an jene Adresse, die eine derartige Rückmeldung benötigen würde um eine neue Gesellschaft zu formen. Read the rest of this entry »

 

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Fekter in Bad Aussee – PROJEKT LIFE mit dabei wegen Thema “neue Gesellschaft”

Gerade bin ich im Kurhaus in Bad Aussee eingelangt. Heute findet der Abschluss der kommunalen Sommergespräche mit folgenden Themen statt:

10.00 – 11.30 Uhr ein Impulsreferat: “Kommunale Selbstverwaltung. Steinbruch für die Staatssanierung?” von Magnus Staehler (Bürgermeister der Stadt Langenfeld, Deutschland Nordrhein-Westfalen)

11.30 – 13.00 Uhr die Podiumsdiskussion: “Haben die Kleinen (noch) eine Chance? Im Spannungsfeld zw. Wohlfühlgemeindeund Sparbudget”. mit Maria Fekter, Kurt Gassner, Helmut Mödlhammer, Magnus Staehler; moderiert von Hans Bürger (ORF).

Was sich gestern schon heraus kristallisierte wird heute fortgesetzt. Siehe Blogeintrag von gestern Abend!

Wer mit dabei sein will, was besprochen wird, bitte auf Facebook in mein Profil gehen: Angelika M. Wohofsky.

 

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