Gestern hörte ich den Satz: “Regionalentwicklung ist etwas Heiliges”. Und dann meinte diese Person zu mir, dass jene, die heute Entwicklung in Regionen praktizieren, um damit ihre eigenen Taschen zu füllen, dieses Heilige entweihen.
Ich meine, dass unser Wirtschaftssystem genau dieses Heilige nicht kennt und damit auch nichts anfangen kann. Wenn wir egozentrierte Erfolgsmenschen sein wollen, dann haben wir keinen Platz für etwas Heiliges im Leben. Deswegen entweihen wir ja auch unseren Planeten auf die unterschiedlichsten Arten – wir üben Raubbau an Ressourcen, beuten Menschen aus, führen Krieg, brauchen sogar militärische Konflikte und bewusste Manipulation um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten. Das, was wir halt eben Wirtschaft nennen.
Ja, Regionalentwicklung ist etwas Heiliges. Dann, wenn sie von einer Gesellschaft gelebt wird, welche die Wahrheit, das Bewusstsein für die Verbundenheit mit Allem, das Gesetz der Resonanz und das Dienen an der Gemeinschaft als ihre spirituellen Gesetze anerkennt und pflegt. Eine Gesellschaft, in der nur jene erfolgreich und anerkannt sind, die andere übervorteilen (vielfach bezeichnen sich solche Übervorteiler als “Leistungselite”, die von der Mehrheit gut zu behandeln ist), hat nichts Menschliches an sich. Eine solche Gesellschaft hat etwas Raubtierhaftes, frei nach dem Motto: Friss oder stirb.
Wenn sich etwas ändern soll, müssen wir unser eigenes Verhalten als Individuum vom aggressiven Raubtierverhalten (Erfolg um jeden Preis und auf Kosten anderer) auf Kooperaton hin verändern. Was mich persönlich positiv stimmt, weil es immer mehr Menschen gibt, die kooperative Verhaltensweisen in ihrem Alltag anwenden. Und, die sich den Leistungseliten und ihrem System verweigern.
