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Archiv der Kategorie: Bewusstsein

Regionalentwicklung – etwas Heiliges

Gestern hörte ich den Satz: “Regionalentwicklung ist etwas Heiliges”. Und dann meinte diese Person zu mir, dass jene, die heute Entwicklung in Regionen praktizieren, um damit ihre eigenen Taschen zu füllen, dieses Heilige entweihen.

Ich meine, dass unser Wirtschaftssystem genau dieses Heilige nicht kennt und damit auch nichts anfangen kann. Wenn wir egozentrierte Erfolgsmenschen sein wollen, dann haben wir keinen Platz für etwas Heiliges im Leben. Deswegen entweihen wir ja auch unseren Planeten auf die unterschiedlichsten Arten – wir üben Raubbau an Ressourcen, beuten Menschen aus, führen Krieg, brauchen sogar militärische Konflikte und bewusste Manipulation um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten. Das, was wir halt eben Wirtschaft nennen.

Ja, Regionalentwicklung ist etwas Heiliges. Dann, wenn sie von einer Gesellschaft gelebt wird, welche die Wahrheit, das Bewusstsein für die Verbundenheit mit Allem, das Gesetz der Resonanz und das Dienen an der Gemeinschaft als ihre spirituellen Gesetze anerkennt und pflegt. Eine Gesellschaft, in der nur jene erfolgreich und anerkannt sind, die andere übervorteilen (vielfach bezeichnen sich solche Übervorteiler als “Leistungselite”, die von der Mehrheit gut zu behandeln ist), hat nichts Menschliches an sich. Eine solche Gesellschaft hat etwas Raubtierhaftes, frei nach dem Motto: Friss oder stirb.

Wenn sich etwas ändern soll, müssen wir unser eigenes Verhalten als Individuum vom aggressiven Raubtierverhalten (Erfolg um jeden Preis und auf Kosten anderer) auf Kooperaton hin verändern. Was mich persönlich positiv stimmt, weil es immer mehr Menschen gibt, die kooperative Verhaltensweisen in ihrem Alltag anwenden. Und, die sich den Leistungseliten und ihrem System verweigern.

 
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Geschrieben von - Februar 19, 2012 in Bewusstsein

 

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Ein gutes Leben leben

Ich glaube, wir haben folgendes Problem. Wir stürzen uns auf alle möglichen Untergangsszenarien. Derzeit geistern die “Himmelstrompeten” durchs Internet – eigenartige metallische Töne, dem Walgesang sogar ähnlich, die weltweit hörbar sein sollen und von denen manche behaupten, sie würden das Ende der Welt ankündigen.

Wie verrückt sind wir eigentlich? Wir ergötzen uns an nahenden Katastrophen, richten den Mitmenschen aus und schaden ihm oder ihr, wenn diese(r) mit uns nicht der gleichen Meinung ist. Mir scheint, es macht uns Freude, die Szenarien eines Armageddon herbeizubeten. Und dabei einfach nichts zu tun. Es scheint uns Freude zu bereiten, andere in die Pfanne zu hauen, Kriege zu führen, indem wir solche mit einem Kampf gegen das Böse rechtfertigen. Sorry, das ist schlichtweg krank.

Wir suchen überall nach Verschwörungen, nur um uns SELBST nicht zu bewegen. Also ehrlich gesagt – das ist jetzt meine persönliche Meinung -, eine derartige Haltung, die oft mit unglaublicher Sturheit verfolgt wird, kotzt mich an. Sorry, dass ich das jetzt so gerade heraus sage. Aber wer verzweifelt an irgendwelchen abstrusen Ideen festhält, sitzt nur im eigenen Kontrolldrama fest. Will sich gar nicht verändern, selbst Verantwortung fürs Leben übernehmen. Wen das Thema interessiert, der lese James Redfields Handbücher! Nicht die Romane!

Jetzt zu des Pudels Kern: Die Hopi sagen, pflanzt an um zu leben. [Die Hopi-Gesellschaft hat NIE Krieg geführt und bezeichnet sich als "Friedliche Leute"; das bedeutet nämlich "Hopi"]. Wir müssen beginnen, eine alles Leben achtende Existenz “anzupflanzen”. Der erste Schritt dazu: Weg von den verkrusteten eigenen Vorstellungen und raus aus den Kontrolldramen. Wir haben nicht immer Recht. Die Sicht des Weißen Mannes ist eine oftmals lebensverachtende.

Auch dieses Beschwören, ob es einen Klimawandel gibt oder nicht, wird langsam lästig. Fakt ist, das globale Klima reagiert IMMER auf die Vorgänge in ihm. Da können wir als Menschen Kopf stehen, wir werden niemals die Klimaschraube so drehen, dass sie uns in den Kram passt.  Wir sind nur ein kleines Rädchen im System. Also runter vom Hochmut alles beherrschen zu wollen. Wir können in Wahrheit nichts beherrschen, wir können uns nur arrangieren und kreative Wege suchen und gehen, uns selbst darzustellen in Gemeinschaft mit allem, was ist.

Fazit: Wer einen Garten besitzt, soll Gemüse und Obst ziehen. Wer die Möglichkeit hat, Hühner zu halten und gut zu Tieren zu sein, der soll das tun. Wer die Möglichkeit besitzt, brach liegende Gärten und Obstbäume zu pflegen – so tut das doch endlich! Wer öffentlich gelesen und gehört wird, soll sich für Menschlichkeit einsetzen und das Wesentliche. Nämlich für Toleranz und Vielfalt und Freude. Wer Kindern Begeisterung vorlebt, soll dem nachkommen – das ist nämlich wahres Lernen. Wer Jugendlichen hilft, einen Sinn im Leben zu finden – nur Mut! Wer einer Gemeinde vorsteht, soll ihren Menschen dienen – nicht den Solisten, die sich an der Gemeinde bereichern möchten. Wer sich in die Gemeinschaft einbringen will, dem soll die Möglichkeit geboten werden. Wer dies bieten kann, soll sich dafür einsetzen. Wer auf andere Menschen zugehen möchte, der soll das tun. Wer Freude in seinem Leben erfahren will, der soll die Tür zu seinem Leben öffnen.

Wer seinem Herzen folgt, der geht den Hopi-Weg eines guten Lebens.

Mehr bedarf es nicht.

 
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Geschrieben von - Januar 31, 2012 in Bewusstsein, Gesellschaft, Indigene, Uncategorized

 

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“Anpflanzen um zu leben”

Ich arbeite gerade an meinem Buch über die Veränderung unserer Welt heute. So beschäftigt mich derzeit unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem beim Schreiben. Denn die Zeichen deuten daraufhin, dass der Kapitalismus jetzt genauso am Ende ist, wie es damals vor 20 Jahren der Kommunismus war. Ein weiteres Kapitel patriarchaler Gesellschaftsstruktur bricht zusammen. Holt man die Meinung von Soziologen und Therapeuten ein, dann führt unser Weg nun heraus aus den hierarchischen Lebensmodellen (Hierarchien sind immer in patriarchalen Gesellschaften besonders ausgeprägt) einer dem Kontrollwahn ergebenen Wettkampf- und Siegergesellschaft hin zu gemeinschaftlichen Lebensmodellen – vielleicht sogar auch derart wie von Leopold Kohr vor vielen Jahren formuliert. “Small is beautiful” (nach Schumann selbstverständlich) könnten wir alle bereits zum Motto erheben und danach zu leben lernen.

Es ist mir außerdem gelungen, ein Gespräch mit Alexander Buschenreiter, dem Hopi-Kenner und Gründer von “Indianer Heute” (ist aus der Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich hervorgegangen) sowie des Arbeitskreis Hopi Österreich zu führen. Das Ergebnis dieses Gespräches findet ihr jetzt hier im Anschluss.

Alexander Buschenreiter (rechts) mit einem Hopi-Elder in den 1980er Jahren. Foto: Buschenreiter

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Wo das große Geld zu finden ist

Der Untertitel dieses Blogs lautet “Alternativen zum System”. Heute wurde mir wieder vor Augen geführt, wie das System funktioniert. Und diese Kenntnis ist bedeutend, wenn man sich sein eigenes Ausstiegsszenario plant und natürlich umsetzt.

Wie funktioniert also unser Alltag? Das große Geld wird nicht mit der wirtschaftlichen Führung einer Unternehmung gemacht. Nein, es wird mit den für die Unternehmung notwendigen Kredite und mit der Immobilie selbst gemacht. Es geht nicht darum, beispielsweise ein Hotel zu errichten und es dann wirtschaftlich zu führen. Es geht darum, Kreditgeschäfte im Zuge der  Hotelerrichtung abzuwickeln und dann die Immobilie gewinnbringend zu verkaufen. Sprich, man führt es ein oder zwei Jahre und gibt es an einen neuen Betreiber weiter. Man lässt also das Geld für sich arbeiten.  Hier fließt die große Kohle, was natürlich umso bedenklicher ist, wenn die öffentliche Hand zur Errichtung der Immobilie mitzahlt. Read the rest of this entry »

 

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Er oder Sie muss es nur TUN!

Wir haben die Details über die Gesamtheit gestellt. Wir haben gelernt, die Scheuklappe eines Brennglases aufzusetzen, um damit die Folgen unseres Handelns dezent auszublenden. Und das sogar wissenschaftlich exakt. Weil wir begründen, weshalb wir CO2 reduzieren müssen, weshalb wir erneuerbare Energie benötigen, weshalb wir Börsengewinne auf Emissionszertifakte erzielen (dürfen) und weshalb der Klimaschutz so wichtig ist. Wir sehen aber nicht, dass unser Lebensstil für unsere so sozial-ökologisch verarmte Welt verantwortlich ist. Wir nehmen uns selbst als Verursacher all dieses Übels nicht wahr. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - Dezember 11, 2011 in Bewusstsein, Zukunft

 

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Wie die Welt als Konzern funktioniert

Die Aktiengesellschaft ist heute die wahre Macht im Staat. Sie stellt den Herrscher und die Eliten, so wie es in früheren Zeiten die die Kirche und der Adel mit deren Willkür waren. Die gegenwärtige Willkür ist die gezielte Desinformation oder auch Teilinformation der Öffentlichkeit. Es ist Mode geworden, nicht alles wissen zu wollen und man glaubt, damit habe man sich auch aus der Verantwortung gestohlen.

“Suche die Wahrheit – und habe keine Angst, wenn du sie gefunden hast” … sagt ein chinesisches Sprichwort.

 
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Geschrieben von - September 4, 2011 in Bewusstsein, Globalisierung, Zukunft

 

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Das System verstehen um es zu verändern

Ich möchte hier zum wiederholten Mal auf zwei Artikel verweisen, welche die aktuelle Situation des so genannten “liberalen Marktes” treffend darstellen. “Liberal” klingt ja nicht schlecht, oder? Was nämlich zum Wesen unseres Wirtschaftssystems gehört ist die vermehrte Verwendung von Euphemismen und Beschönigungen von Sachverhalten – das sind auch Stilmittel der Propaganda. Wir sind es nämlich nicht gewöhnt, dass in Demokratien Propaganda betrieben wird. Sie nennt sich nur anders. Sie heißt “PR”.

Nun aber zu den Artikeln…

http://le-bohemien.net/2011/07/19/seitenblick/#more-7445

http://www.gulli.com/news/11926-interview-die-wahren-ursachen-der-finanzkrise-1-2009-12-18 …. ist schon 2009 erschienen…

Werner Rügemer schreibt auch einen Blog: http://www.nachdenkseiten.de/?p=10621

Passen wir aber auf, dass wir durch den Widerstand gegen das derzeitige System nicht zum “Wutbürger” werden, den ein neues System benötigt um sich durchzusetzen. Dann kommen wir vom Regen in die Traufe. Dann werden wir Teil des Spieles.

 

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People do not strive for greed and profit

… they strive for love & peace, for “stop global warming” and all those human things which Martina McBride sings about…

 

 

 
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Geschrieben von - August 21, 2011 in Bewusstsein, Zukunft

 

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Alternativen

Nun zum aktuellen Stand jener Alternativen zum System, die ich gerade erprobe.

a.) keine Kredite mehr, frei von Zinsgeld den Alltag bestreiten. Das bedeutet auch auf Zinsgewinne zu verzichten und Geld nicht dafür zu verwenden, es für sich arbeiten zu lassen. Denn dieses Zinsgeld ist das Spielgeld der Banken, welches sie in Form von Krediten dann vermehren (man nennt das Geldschöpfung) und damit neue Abhängigkeiten schaffen.

b.) Konsum jener Güter, die fairtrade gehandelt und produziert werden, ökologisch produzierte Ware bevorzugen, regionale Ware bevorzugen. Konsum nur jener Dinge, die für den Alltag nötig sind und den Ausdruck der eigenen Lebensaufgabe ermöglichen.

c.) Einer Arbeit nachgehen, die man moralisch und ethisch vertreten kann. Arbeit, die anderen Menschen schadet und der Gemeinschaft nicht dienlich ist, einschränken bzw. völlig ausschließen.

d.) Sich der persönlichen Entwicklung widmen und für die Gemeinschaft engagieren. Persönliche, spirituelle Entwicklung als Teil der alltäglichen Existenz integrieren. Manche üben Yoga, ich meditiere und bilde mich, bewege mich in freier Natur, wenn es möglich ist. Außerdem schreibe ich für The Intelligence www.theintelligence.de , weil dort kritischer Journalismus erlaubt ist.

e.) Und vielleicht das Wichtigste… die eigene Träume bewahren und an ihnen arbeiten. Wer zu träumen verlernt hat, der hat aufgehört zu leben.

 
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Geschrieben von - August 15, 2011 in Bewusstsein

 

Neue Modelle entwickeln und erproben

In der jüngsten Vergangenheit häufen sich Bloggereinträge, Artikelverweise auf Facebook und Reportagen auch in den Mainstreammedien, welche das gegenwärtige Wirtschaftssystem und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft kritisieren.

Es gehört jetzt dazu, sich über die Möglichkeiten eines neuen Miteinanders zu informieren. Weg vom Profitstreben mit den lebensnotwendigen Gütern wie Nahrungsmittel, Grund und Boden, Wasser, Energie und Wärme. Wir müssen zu einer neuen Ethik und einem neuen Selbstverständnis, weg vom Untertanmachen hin zum Kooperieren, im Umgang mit uns und dem Planeten Erde finden. Patenlösungen gibt es keine, weil wir am Beginn dieses Prozesses stehen.

Einige von uns werden sich mit neuen Ethiken und des Miteinanders beschäftigen, Gesellschaftsformen entwickeln und diese erproben. Andere wiederum entwickeln neue Formen der Energiegewinnung frei von Profit und wieder andere erproben das Erzeugen von Lebensmitteln und das Bewahren von sauberem Wasser für alle Menschen.

Wir müssen diese neue Gesellschaft und das neue Miteinander groß träumen. Denn die Gegenseite ist auch groß und mächtig, weil sie die menschliche Gesellschaft zu beherrschen versucht. Dies auch in vielen Teilen dieser Welt auf Basis von Neid, Gier und Ausgrenzung Andersdenkender tut.

Beginnen wir also damit – ich für meinen Teil habe wieder ein Welttagebuch losgelassen – im Juli erhielt dieses ein Freund in Weng bei Admont. Wo sich dieses Welttagebuch aktuell befindet? Ich hoffe, es geht seinen Weg hinaus zu den Menschen.

 

 

 

 

 

 
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Geschrieben von - August 15, 2011 in Arbeit, Bewusstsein, Uncategorized

 
 
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