RSS

Archiv für den Monat Februar 2012

Regionalentwicklung – etwas Heiliges

Gestern hörte ich den Satz: “Regionalentwicklung ist etwas Heiliges”. Und dann meinte diese Person zu mir, dass jene, die heute Entwicklung in Regionen praktizieren, um damit ihre eigenen Taschen zu füllen, dieses Heilige entweihen.

Ich meine, dass unser Wirtschaftssystem genau dieses Heilige nicht kennt und damit auch nichts anfangen kann. Wenn wir egozentrierte Erfolgsmenschen sein wollen, dann haben wir keinen Platz für etwas Heiliges im Leben. Deswegen entweihen wir ja auch unseren Planeten auf die unterschiedlichsten Arten – wir üben Raubbau an Ressourcen, beuten Menschen aus, führen Krieg, brauchen sogar militärische Konflikte und bewusste Manipulation um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten. Das, was wir halt eben Wirtschaft nennen.

Ja, Regionalentwicklung ist etwas Heiliges. Dann, wenn sie von einer Gesellschaft gelebt wird, welche die Wahrheit, das Bewusstsein für die Verbundenheit mit Allem, das Gesetz der Resonanz und das Dienen an der Gemeinschaft als ihre spirituellen Gesetze anerkennt und pflegt. Eine Gesellschaft, in der nur jene erfolgreich und anerkannt sind, die andere übervorteilen (vielfach bezeichnen sich solche Übervorteiler als “Leistungselite”, die von der Mehrheit gut zu behandeln ist), hat nichts Menschliches an sich. Eine solche Gesellschaft hat etwas Raubtierhaftes, frei nach dem Motto: Friss oder stirb.

Wenn sich etwas ändern soll, müssen wir unser eigenes Verhalten als Individuum vom aggressiven Raubtierverhalten (Erfolg um jeden Preis und auf Kosten anderer) auf Kooperaton hin verändern. Was mich persönlich positiv stimmt, weil es immer mehr Menschen gibt, die kooperative Verhaltensweisen in ihrem Alltag anwenden. Und, die sich den Leistungseliten und ihrem System verweigern.

 
2 Kommentare

Geschrieben von - Februar 19, 2012 in Bewusstsein

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

Mobilität neu

Jetzt ist er da. Ich habe mich im vergangenen Oktober dazu entschlossen, meine individuelle Mobilität auf neue Beine zu stellen. Denn ein altes Auto fährt nur so lange günstig, solange man keine großen Reparaturen zu begleichen hat.

Als Journalistin bleibt einem nur der individuelle fahrbare Untersatz – denn Pressetermine halten sich nicht an die Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel. Am Land ist man halt aufs Auto angewiesen.

Es sollte also ein kleines Auto sein, wendig, sparsam und einfach passend. Und nun war es am Freitag soweit. Ich habe meinen neuen Wagen bekommen. Das Beste daran – er hilft beim Spritsparen (zusätzlich zu einem Verbrauch von rund 5 Liter!). Der Motor stellt sich nämlich an der roten Ampel bzw. wenn man zum Stehen kommt nach 2 Sekunden ab und startet dann wieder, wenn man den Gang einlegt. Außerdem weist mich der Bordcomputer auf eine sparsame Fahrweise hin. Obwohl er ein Kleiner ist, fährt er sich bereits ab 55 km/h  bestens mit dem fünften Gang.

Ich bin wirklich begeistert von meiner Wahl! Ein Raumwunder und ein kleiner Cruiser ist er.

Bei all den Nachhaltigkeitsdebatten sollten wir immer berücksichtigen, dass wir das System nur in eine verträglichere Form verändern können, wenn wir bewusste Kaufentscheidungen treffen. Und wenn wir etwas anschaffen müssen, weil wir sonst unserer Aufgabe nicht nachkommen können, dann sollte diese Investition mit Hausverstand getätigt werden. Außerdem kann ein System nur von Innen verändert werden. Nie von außen!

Ich freue mich jedenfalls über diesen neuen Öko-Wagen – er fährt mit Benzin (bin froh, weil wir derzeit bei den tiefen Temperaturen hier Probleme mit den Dieselfahrzeugen haben!). Ach ja, mit Öffentlichen habe ich es notgedrungen während der massiven Schneefälle im Jänner probiert. Es ist schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit, als Journalist hier, entsprechend meiner Arbeitszeiten, öffentliche Verkehrsmittel für die Fahrt zur Arbeit zu nützen.

 
3 Kommentare

Geschrieben von - Februar 5, 2012 in Arbeit

 

Schlagwörter: , , , , , , ,

 
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.