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Archiv für den Monat November 2010

Romantische Wohlfühlökologie

Ich möchte heute mal einen Link hier teilen, der die Erfahrungen aus Gesprächen und Recherchen der vergangenen Monate bestätigt. Wir werden uns eine nachhaltige Erde nur gestatten, wenn wir unser Verhalten grundlegend ändern. Nämlich wir als westlich entwickelte Gesellschaft, die immer noch den Kolonialherren gleich, der Dritten Welt einen Lebensstil vorlebt, welcher Ressourcen ausbeutet und dem Wachstumswahn verfallen ist. Das sollte man zur Kenntnis nehmen, wenn man von einer nachhaltigen Welt “träumt”. Es ist das System des ewigen Wachsens, des sich Nehmens und des Selbstverständnisses, Anspruch auf alles zu haben, was dieser Planet bietet. Es ist die Einstellung, dass man sich alles nehmen kann, sofern man sich selbst als “entwickelter” oder auch “fortschrittlicher” sieht. Mehr dazu findet man unter folgendem Interview mit dem Ökologen Wolfgang Haber.

Hält die Erde Wohlstand für alle Menschen aus?

Das hängt von den Menschen und ihrem Verhalten ab. Theoretisch ginge es, wenn man die höheren Lebensstandards senkt und die niedrigeren hebt. Bislang sind die Millenniumsziele nur Appelle und Verkündungen. Wenn es ans Zahlen oder wirkliche Umverteilen geht, passiert wenig. Und vergessen wir nicht: das Geld, das gebraucht wird, kann nur aus einer gut funktionierenden Wirtschaft kommen, die allerdings selten hundertprozentig ökologisch ist.

Mehr dazu liest man hier.

 
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Geschrieben von - November 30, 2010 in Klimawandel, Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Zukunft

 

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Der Tunnelblick des Geldes

“Jede einzelne kleine Reform oder Maßnahme ist für sich zu klein, um ein Umdenken in den Köpfen zu erreichen. Deshalb scheitern fast alle Zukunftsprojekte.” (Gunter Dueck, Aufbrechen. eichborn: 2010, S. 170.)

Traditionelles, Fisch und Seegrund schonendes Fischereihandwerk in Grundlsee zur Laichzeit des Seesaibling.

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Im Gasthaus diskutiert man leicht – die Praxis ist viel rauer.

Eine Gruppe von Leuten aus der Region, Politiker, Regionalentwickler, Philosophen und Medienleute, trafen sich vergangenen Freitag in Neukirchen im Kammerlanderstall zur Diskussion. Das Thema: Regionalentwicklung und Erfahrungswissen. Eingeladen hatte dazu der Verein TAURISKA, der die Ideologie Leopold Kohrs pflegt. Ganz in seinem Sinn war das Motto des Abends der “Gasthausdialog”.

Thomas Nothegger - der Junge Wilde in der Kitzbüheler Politik

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Geschrieben von - November 16, 2010 in Nachhaltigkeit, Politik, Regionalentwicklung

 

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Neue Artikel im Rahmen von PROJEKT LIFE

Anbei findet man zwei Artikel, die im Rahmen der PROJEKT LIFE Recherchen entstanden sind.

Eine Weiterleitung und Verbreitung der Artikel ist gewünscht. Bitte geben Sie dabei die Quelle wie folgt an: www.projektlife.net

066_FAZIT.p74

066_FAZIT.p75

und einen weiteren Artikel über Effectuation.

067-FAZIT.p52

067-FAZIT.p53

 
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Geschrieben von - November 11, 2010 in Nachhaltigkeit, Wissen

 

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Stoppt Niavarani

…ich wünsche nettes Wochenende!

 
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Geschrieben von - November 6, 2010 in Klimaschutz

 

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„Eine andere Welt gestalten! Ein gutes Leben für alle ermöglichen!“

„Eine andere Welt gestalten! Ein  gutes Leben für alle ermöglichen!“ Unter diesen Titel kam gerade eine Presseaussendung von ATTAC Österreich, die ich euch hier im Original zur Diskussion stelle. Quelle: ATTAC, David Walch, presse@attac.at

Anlässlich des 10. Jahrestages seiner Gründung präsentiert Attac Österreich Alternativen für die Transformation unserer Wirtschaft: Die Deklaration: „Eine andere Welt gestalten! Ein gutes Leben für alle ermöglichen!“

Unser Wirtschaftssystem bringt ein noch nie da gewesenes Ausmaß an konzentriertem Reichtum hervor. Gleichzeitig werden immer mehr Menschen von der Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse ausgeschlossen und die ökologischen Lebensgrundlagen zerstört. Wirtschaftliche und politische Macht sind – eng verflochten – in den Händen einer kleinen Elite. „Es ist unausweichlich dieses System grundlegend zu hinterfragen und neue Antworten finden. Dabei geht nicht darum, es durch ein anderes theoretisches  „Modell“ zu ersetzen. Kurz- und langfristige Lösungen müssen zusammen gedacht und entwickelt werden“, sagt Attac Obfrau Alexandra Strickner.

Diesen Anspruch formuliert Attac in sieben „Transformationspfaden“ für ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaften. „Nicht grenzenloses Wachstum und Profitmaximierung ermöglichen ein gutes Leben für alle Menschen sondern Selbstbestimmung, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit“, sagt Attac-Mitbegründer Christian Felber.

- Transformationspfad Gemeinwohlorientierte Finanzwirtschaft:

Kurz- und mittelfristig müssen systemrelevante Banken zerteilt, Steueroasen geschlossen, strengere Eigenkapital- und Bilanzierungsregeln, eine Genehmigungspflicht für Finanzprodukte, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer umgesetzt werden. Um die Probleme im Finanzsektor grundlegend zu lösen, bedarf es eines gemeinwohlorientierten Finanzsystems mit einem demokratischen und nicht-gewinnorientierten Bankensystem. „Wesentliche Bereiche wie etwa die Altersvorsorge dürfen nicht über Finanzmärkte organisiert werden, die Preisbildung von Rohstoffen oder Wechselkursen muss durch realwirtschaftliche Faktoren und nicht aufgrund von Interessen des Finanzsektors erfolgen“, sagt Attac Mitbegründerin Karin Küblböck.

- Transformationspfad Glokalisierung:
Das nahende Ende fossiler Ressourcen und der Klimawandel machen eine Umgestaltung der Wirtschaft unausweichlich. „Wir benötigen eine ökologisch-verträgliche Wirtschaft der kurzen Wege. „Dafür bedarf es der Stärkung lokaler Wirtschaftskreisläufe, ökologischer und sozialer Kostenwahrheit und gerechter globaler Handels- und Investitionsregeln“, sagt Strickner.

- Transformationspfad Ernährungssouveränität:

Industrialisierte Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion sowie Freihandelsabkommen sind wesentliche Ursachen für zerstörte bäuerliche Betriebe, Ausbeutung von Mensch und Natur, enorme Markt- und Machtkonzentration in den Händen weniger Agrar-, Lebensmittel- und Einzelhandelskonzerne sowie für mehr als eine Milliarde hungernde Menschen. Ernährungssouveränität definiert das Recht von Menschen, ihre Lebensmittel- und Agrarpolitiken selbst zu bestimmen. „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel hin zu Ernährungssouveränität – nur so sind gute, gesunde, nachhaltige und für alle Menschen zugängliche Lebensmittel möglich“, sagt Franziskus Forster von AgrarAttac.

- Transformationspfad Umfassende Demokratisierung:
Aufgrund der engen Verflechtung zwischen politischen und wirtschaftlichen Eliten auf nationaler und internationaler Ebene fordert Attac eine umfassende Demokratisierung. Wie wird der Wohlstand verteilt? Wie werden lebenswichtige Ressourcen genutzt? Was wird wie produziert? Demokratie beinhaltet auch umfassende Mitbestimmung beispielsweise in der Schule oder am Arbeitsplatz genauso wie bei öffentlichen Aufgaben und Dienstleistungen oder beim öffentlichen Budget.

Weitere Transformationspfade behandeln die Bereiche Energiepolitik („Energiesouveränität“), die Stärkung von Gemeingütern („Commons“) sowie „menschengerechte Arbeit“.

„Vor 10 Jahren haben wir uns der Herausforderung gestellt dem politischen Mainstream Forderungen zur Regulierung der Finanzmärkte entgegen zu stellen. Heute stellen wir uns der Herausforderung, Ansätze für umfassende Alternativen zu unserem Wirtschaftssystem zu entwickeln“, sagt Strickner.

Attac Deklaration 2010: „Eine andere Welt gestalten! Ein gutes Leben für alle ermöglichen!“
www.attac.at/uploads/media/Attac_Deklaration_2010.pdf

Attac Positionspapier: Alternatives Finanzsystem:
http://www.attac.at/uploads/media/Alternatives_Finanzsystem.pdf

Ernährungssouveränität: Deklaration Nyeleni
http://www.attac.at/uploads/media/Ernaehrungssouveraenitaet_Deklaration_Nyeleni.pdf

 

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Symbiotische Ökonomie – Eine Utopie der Nachhaltigkeit

In einem Kommentar auf einer Internetplattform war zu lesen: So lange die Wertschöpfungskette die selbe bleibt, geht das System nicht unter!” Also was jetzt? Bedeutet das gar, dass unser Wirtschaftssystem bestehen bleibt, solange ihre Nutznießer einen Vorteil daraus beziehen? Dem wird wohl so sein, weil die wahren Nutznießer die Banken und Großkonzerne sind, die ihre Macht und ihren Nutzen erhalten wollen. Die Gründe dafür liegen aber woanders.

Ein Fehler, die Natur ausschließlich als Rohstofflieferanten zu sehen. Und wenn sie keine Rohstoffe liefert, dann stilisiert man sie zum Ökosystemdienstleister, kann sie eben dementsprechend vermarkten. Ein durch und durch krankes System!

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