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Wie sich unser Wahnsinn entblößt

Heute habe ich am Buch weitergeschrieben und meine Informationen dazu geordnet. Es ist anstrengend, denn der Wahnsinn unserer euroamerikanischen Gesellschaft entblößt sich mir zunehmend. Im Grunde sind alle Bereiche unseres täglichen Lebens von Macht-Hierarchien und damit lebensfeindlichen und die Vielfalt verleugnenden Strukturen durchsetzt. Und um überhaupt Alternativen dazu zu entwickeln dürfen wir als ersten Schritt einmal in die Abgründe unserer Gegenwart blicken – Veränderung passiert nämlich erst, wenn man erkennt, was man angerichtet hat und es nichts mehr zu reparieren gibt.

 
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Geschrieben von am Januar 22, 2012 in Bildungspolitik, Gesellschaft

 

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2011 in review

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 5.900 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 5 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

 
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Geschrieben von am Januar 21, 2012 in Uncategorized

 

2011 in review

Ich habe diese Statistik jetzt erst in meinem Dashboard gefunden. Und möchte diesen Rückblick als Dank an die vielen tausend BesucherInnen meines Blogs hier teilen. DANKE für eure Kommentare und euren Besuch.

 

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 5.900 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 5 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

 
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Geschrieben von am Januar 21, 2012 in PROJEKT LIFE

 

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„Anpflanzen um zu leben“

Ich arbeite gerade an meinem Buch über die Veränderung unserer Welt heute. So beschäftigt mich derzeit unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem beim Schreiben. Denn die Zeichen deuten daraufhin, dass der Kapitalismus jetzt genauso am Ende ist, wie es damals vor 20 Jahren der Kommunismus war. Ein weiteres Kapitel patriarchaler Gesellschaftsstruktur bricht zusammen. Holt man die Meinung von Soziologen und Therapeuten ein, dann führt unser Weg nun heraus aus den hierarchischen Lebensmodellen (Hierarchien sind immer in patriarchalen Gesellschaften besonders ausgeprägt) einer dem Kontrollwahn ergebenen Wettkampf- und Siegergesellschaft hin zu gemeinschaftlichen Lebensmodellen – vielleicht sogar auch derart wie von Leopold Kohr vor vielen Jahren formuliert. „Small is beautiful“ (nach Schumann selbstverständlich) könnten wir alle bereits zum Motto erheben und danach zu leben lernen.

Es ist mir außerdem gelungen, ein Gespräch mit Alexander Buschenreiter, dem Hopi-Kenner und Gründer von „Indianer Heute“ (ist aus der Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich hervorgegangen) sowie des Arbeitskreis Hopi Österreich zu führen. Das Ergebnis dieses Gespräches findet ihr jetzt hier im Anschluss.

Alexander Buschenreiter (rechts) mit einem Hopi-Elder in den 1980er Jahren. Foto: Buschenreiter

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Ich bin derzeit…

Ich bin derzeit am Lesen einiger äußerst interessanter Bücher. Einerseits habe ich mir das bereits seit Jahren vergriffene Buch von Alexander Buschenreiter „Mit der Erde, für das Leben. Der Hopi-Weg der Hoffnung“ eingezogen. Andererseits auch das Standardwerk zu diesem Thema aus den späten 1980er Jahren von Stan Steiner, „Der Untergang des Weißen Mannes“. Und jetzt bin ich mittendrin in einem Wälzer über die Besiedelung des amerikanischen Kontinents durch die Weißen, geschrieben von einem Anthropologen.

Fazit: Was wir Weiße dort aufgeführt haben, der amerikanische Kontinent wurde ja von Europäern „entdeckt“ und „erstbesiedelt“, ist ein Holocaust der Sonderklasse, der über fünfhundert Jahre hinweg andauerte. Schätzungsweise sind durch die Verdrängung der indigenen Bevölkerung und ihre gezielte Vernichtung – unter anderem durch das Austeilen von mit Pockenviren infizierte Decken oder das Zusammentreiben der Cherokee und Irokesennationen und deren zwangweises Vertreiben am Trail of Tears - zwischen sieben und achtzehn Millionen Menschen umgekommen. Von den Umerziehungen und Zwangschristianisierungen nicht zu reden.

Wenn ich mich mit Nachhaltigkeit und Alternativen zum System auseinander setze, muss ich auch die Weltsicht der dominierenen Gesellschaft, nämlich die der Weißen, kritisch beleuchten. Ich werde euch demnächst eine Liste an ausgewählten Büchern dazu hier auf den Blog stellen, um sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen.

Bis demnächst also – und danke für eure Treue!

 
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Geschrieben von am Januar 13, 2012 in Uncategorized

 

Happy New Year!

Nun ist es eingetroffen – viele haben auf das Jahr 2012 gewartet und nun dürfen wir es angehen. Mögen alle eure Vorsätze von viel Kraft und Energie begleitet sein.

 
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Geschrieben von am Januar 2, 2012 in Uncategorized

 

Merry Christmas and Happy Holiday!

In that meaning I wish you all the best and Merry Christmas to everyone!

Let the love shine and remember, it is on you to bring love and peace to the people.

 
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Geschrieben von am Dezember 24, 2011 in PROJEKT LIFE

 

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Wo das große Geld zu finden ist

Der Untertitel dieses Blogs lautet „Alternativen zum System“. Heute wurde mir wieder vor Augen geführt, wie das System funktioniert. Und diese Kenntnis ist bedeutend, wenn man sich sein eigenes Ausstiegsszenario plant und natürlich umsetzt.

Wie funktioniert also unser Alltag? Das große Geld wird nicht mit der wirtschaftlichen Führung einer Unternehmung gemacht. Nein, es wird mit den für die Unternehmung notwendigen Kredite und mit der Immobilie selbst gemacht. Es geht nicht darum, beispielsweise ein Hotel zu errichten und es dann wirtschaftlich zu führen. Es geht darum, Kreditgeschäfte im Zuge der  Hotelerrichtung abzuwickeln und dann die Immobilie gewinnbringend zu verkaufen. Sprich, man führt es ein oder zwei Jahre und gibt es an einen neuen Betreiber weiter. Man lässt also das Geld für sich arbeiten.  Hier fließt die große Kohle, was natürlich umso bedenklicher ist, wenn die öffentliche Hand zur Errichtung der Immobilie mitzahlt. Read the rest of this entry »

 

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Er oder Sie muss es nur TUN!

Wir haben die Details über die Gesamtheit gestellt. Wir haben gelernt, die Scheuklappe eines Brennglases aufzusetzen, um damit die Folgen unseres Handelns dezent auszublenden. Und das sogar wissenschaftlich exakt. Weil wir begründen, weshalb wir CO2 reduzieren müssen, weshalb wir erneuerbare Energie benötigen, weshalb wir Börsengewinne auf Emissionszertifakte erzielen (dürfen) und weshalb der Klimaschutz so wichtig ist. Wir sehen aber nicht, dass unser Lebensstil für unsere so sozial-ökologisch verarmte Welt verantwortlich ist. Wir nehmen uns selbst als Verursacher all dieses Übels nicht wahr. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von am Dezember 11, 2011 in Bewusstsein, Zukunft

 

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„Verwahrlost und bequem“

Meine Freundin brachte von ihrem Indien-Aufenthalt viel Interessantes mit. Ich sehe, es hat ihr gut getan, denn die indische Gesellschaft praktiziert viel Weisheit, solange sie noch vom Kapitalismus weitgehend unberührt bleibt und wir sie als „entwickelte Gesellschaft“ so akzeptieren, wie sie ist. Sie meinte sogar, wir wären als Gesellschaft „verwahrlost und bequem“. Sie zog diesen Schluss aus ihrer Teilnahme an einer Ayurvedaausbildung und ihren Erfahrungen mit der Hygiene und der Körperpflege.

Die Toiletten in Indien verfügen über kein Papier, dafür wird mit der linken Hand und Wasser gereinigt – mit der rechten Hand wird gegessen. Ich stelle dabei die übrigen Hygienebedingungen hier nicht in ein beschönigendes Licht. Wir haben aber die Technik – siehe dazu auch das hier eingestellte Video -, mit Abwasser innovativ umzugehen. Mir ist nur die Betonung wichtig, dass man sich selbst täglich mit Wasser reinigen soll. Im Ayurveda ist dafür das Einölen des eigenen Körpers vor dem Duschen (zieht die Giftstoffe aus der Haut), das Zähneputzen und Schneuzen und Aushusten von Schleim und die Mund- und Nasenspülung mit Öl jeden Tag am Morgen nach dem Aufstehen vorgesehen.

Wir sollten durchaus über diese Hygienemöglichkeiten nachdenken, bevor wir zu chemischen und sythetischen Produkten greifen. Denn der Umstand, die Welt beherrschende Wirtschaftsmacht zu sein, berechtigt uns nicht, über alternative Methoden von vornherein abwertend zu urteilen.

http://videos.arte.tv/de/videos/indien_wie_die_toilette_die_menschen_befreit-3139452.html – Hier der Bericht auf ARTE zur Toilette, die Energie liefert.

 
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Geschrieben von am November 6, 2011 in Erneuerbare Energie, Gesellschaft, Nachhaltigkeit

 

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